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Fernwärme-Forschungsinstitut
Max-von-Laue-Str. 23
30966 Hemmingen
GERMANY
  

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Fax: +49 511 943 70-70
   
@: info@fernwaerme.de

 


LEISTUNGSSPEKTRUM
 

Qualitätssicherung von Muffensystemen

Die Prüfungen an Muffensystemen werden nach EN 489 als Erddruckprüfung (Sandkastenprüfung) und Wasserundurchlässig-keitsprüfung durchgeführt. An Fernwärmerohrsystemen sowie an Bogen-, Muffen- und T-Abzweigen können praxisnahe Untersuchungen im Maßstab 1:1 und nach Spezifikationen des Auftraggebers unter definierten Betriebsparametern und Randbedingungen, z.B. Verkehrslasten durchgeführt werden.  Es stehen dafür Erdkästen mit einer Schenkellänge bis 32 m, Verschiebeeinrichtungen bis 500 kN und Rüttler zur Simulation von Verkehrslasten zur Verfügung. Nach den Versuchen im Erdkasten werden die Bogen-, Muffen- und Abzweigstücke einer Qualitäts- und Systemprüfung unterzogen. 

Animation zur EN 489 Prüfung 


Die Rahmenbedingungen einer Prüfung:

Um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten, werden im FFI die Prüfungen im Massstab 1:1 durchgeführt. Mit diesen Prüfungen werden die Kriterien und Anforderungen nach der EN 489 erfüllt, dadurch kann eine auf den späteren Praxiseinsatz bezogene Aussage getroffen werden. Einige Anforderungen für die Durchführung der Prüfung nach EN 489 sind nachfolgend aufgeführt:

 

 

  Aufnahme der Relativbewegung zwischen Mediumrohr und Mantelrohr bei einer Prüfung nach EN 489 und bei praxisnahen Untersuchungen

 

  • Erforderlich ist ein Sandkasten, der genügend Platz bietet, um den Anforderungen nach EN 489 gerecht zu werden. Im FFI sind Prüfungen bis DN 1000 möglich.

  • Der Sand muss luftgetrocknet sein und darf einen Wassergehalt von höchstens 0,5 % (Massenanteil) bei Raumtemperatur besitzen.

  • Der Prüfling muss mindestens 3 m lang sein.

Es gelten folgende Prüfkennwerte nach EN 489:

  • Temperatur des Mediumrohres von (120±2) °C ist vor der Prüfung für 24 Stunden aufrechtzuhalten,

  • 18 kN/m2 wirksamer vertikaler Erddruck durch 30 cm Sandüberdeckung und biegesteife Platte,

  •  Verschiebung um 75 mm,

  • Vorschubgeschwindigkeit 10 mm/min,

  • Rückführungsgeschwindigkeit 50 mm/min,

  • 100 Zyklen, wobei ein Zyklus als eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ohne Unterbrechung definiert ist.

 

 

  Wasserundurchlässigkeitsprüfung mit Hilfe einer PE-Abdichtung an einem KMR der Größe DN 700/900

 

Im Anschluss an die Prüfung muss jede Rohrverbindung in einen Behälter mit  warmem Wasser (23±2)°C gebracht werden und äußerlich einem konstanten Druck von 30 kPA über einen Zeitraum von 24 Stunden ausgesetzt werden.

 

       
© Fernwärme-Forschungsinstitut
- 2017 -